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Der „Zukunftsradar Digitale Kommune“ wird vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) und dem Institut für Innovation und Technik (iit) jährlich durchgeführt. An der zweiten Auflage der großen Befragung der Kommunen in Deutschland beteiligten sich mehr als 500 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland. Dabei bestätigten sich in weiten Teilen die Ergebnisse der Umfrage aus dem Vorjahr, nennenswerte Fortschritte im Bereich der Digitalisierung sind nur in knapp einem Drittel der befragten Kommunen zu verzeichnen.
„Auch in diesem Jahr zeigt sich, dass es vielerorts noch an einer ausreichenden Breitbandinfrastruktur als Fundament der digitalen Transformation fehlt“, so Prof. Dr. Volker Wittpahl, Direktor des iit.
Positiv ist zu bewerten, dass 87 Prozent der befragten Kommunen den Mehrwert der Digitalisierung als „hoch“ oder „sehr hoch“ einschätzen. Nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Städte und Gemeinden sieht einen „niedrigen“ oder „sehr niedrigen“ Nutzen.
Eine zentrale Herausforderung bleibt im Jahr 2019 die Entwicklung einer digitalen Umsetzungsstrategie in den Kommunen. Lediglich sieben Prozent der befragten Städte und Gemeinden sind bereits dabei, eine auf die Situation vor Ort angepasste Strategie umzusetzen. Dagegen haben 55 Prozent noch nicht mit der Erarbeitung einer Strategie begonnen, 29 Prozent sind gerade dabei, einen Umsetzungsplan zu erarbeiten.
Hohe Potenziale sehen die Kommunen in der interkommunalen Zusammenarbeit. 71 Prozent sind davon überzeugt, dass eine stärkere Vernetzung über die Ortsgrenzen hinaus die eigenen Digitalisierungsfortschritte unterstützen kann.
Umfrage „Zukunftsradar Digitale Kommune 2019“
Photo: (c) iStock
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Rolf Dindorf berät Leitungsebenen in Mittelstand, kommunalen Unternehmen und Verwaltungen zu Fragen der Entscheidungsfähigkeit, Führung und Mitarbeiterbindung. Sein Diagnoserahmen – das GILT-Prinzip – macht sichtbar, warum Entscheidungen in Organisationen nicht gelten, obwohl formal alles geregelt ist.

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