Was trägt Sinnstiftung zur Mitarbeitermotivation der Verwaltung bei?

Rolf Dindorf Führungskräfteberater strategisches Personalmanagement Kaiserslautern öffentliche Verwaltung

Welche Rolle spielt die Sinnstiftung bei der Mitarbeitermotivation in der öffentlichen Verwaltung?
Beim Blick in die aktuelle Diskussion zur öffentlichen Verwaltung steht die digitale Transformation ganz hoch im Kurs. Da geht es um OZG, Umsetzungsgeschwindigkeit und -qualität oder die Etablierung eines Digitalministeriums nach der Bundestagswahl. Die Büchse der technischen Pandora wurde geöffnet. Doch wo bleibt der Sinn der technokratischen Maßnahmen? Wo bleibt der Nutzen für Mitarbeitende und Bürger?

Über sieben Brücken musst du gehen: Mitarbeitermotivation und Sinn

Eine nachhaltig veränderte zukunftsorientierte Verwaltungskultur wird es allein durch eine technische Veränderungslogik nur schwerlich geben. Lösungen müssen her damit alle Mitarbeitenden den nächsten Schritt zur agilen Verwaltung mitgehen. Corona wird enden. Und dann? Der kräftige Digitalisierungsschub muss kontinuierlich fortgesetzt werden. Dazu bedarf es der motivierten und veränderungsbereiten Beschäftigten in den Behörden. Überraschend? Nein.
Doch wie erhalte ich eine veränderungsbereite Mitarbeitermotivation in der (beispielsweise) Kommunalverwaltung? Besonders dann, wenn die Verwaltungsspitze nicht nur hochqualifizierte Wissensarbeiter sondern alle Beschäftigten in den Fokus eines strategischen Personalmanagements mit Sinn stellt.

So klappt’s mit der Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst:

  1. Jede Kommunalverwaltung (Stadtverwaltung, Kreisverwaltung, Gemeindeverwaltung, Verbandsgemeindeverwaltung) braucht eine klare Mission. An diesem inhaltliche Kompass orientiert sich die gesamte Tätigkeit der Kommunalverwaltung.
  2. Dadurch klärt sich für jede öffentliche Organisation welchen sinnvollen Beitrag sie leistet. Auch der einzelne Mitarbeitende erkennt dann viel deutlicher, worin der Sinn seiner Tätigkeit liegt. Dies stärkt erheblich seine intrinsische Motivation. „Und es fehlt mir eine Mission. In meinem Unternehmen geht es nur darum, dass jede Tätigkeit zweckdienlich ist“ (Peter F. Drucker: Was ist Management. München 2002. S. 72). Zweckdienlich ist auch vielfach der Ansatz einer Verwaltungsdigitalisierung. Eine weitere Veränderung im beruflichen Leben eines älteren Mitarbeitenden (Generation Silberhaar). Derartig scheinbar zweckdienliche Veränderungsprozesse gab es schon viele. Doch waren sie sinnvoll?
  3. Die Frage der psychischen Erfüllung und damit einer sinnorientierten Tätigkeit wird gemeinhin in der Kommunalverwaltung unterschätzt. „Hat man sein Warum? des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem Wie?“ (Friedrich Nietzsche: Nachgelassene Fragmente. 1888). Hat somit nicht jeder Beschäftigte ein Recht auf eine sinnstiftende Organisation/Führungskraft?
    Mitarbeitende der Kreisverwaltung, die in ihrer Aufgabe einen Sinn sehen (digitale Kompetenzen lernen, agiles Projektmanagement anwenden, usw.) sind deutlich erfolgreicher, motivierter und veränderungsbereiter.

Sie möchten mehr Sinn – pardon Mitarbeitermotivation – wagen?
Kommen Sie ins Handeln! 0631 6259657 (Rolf Dindorf)


Sie fanden den Beitrag gut? Bitte teilen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Aufbruchsstimmung durch moderne Arbeitskultur
Personalentwicklung im öffentlichen Sektor mal anders gedacht?

Mitarbeitermotivation öffentlicher Dienst

Digitalisierung meistern – Mitarbeitende binden – Veränderung gestalten
Wie bringt man die Organisation personell wirklich weiter?

Jetzt abonnieren und immer aktuell bleiben mit dem kostenlosen Personalletter!
Verständlich – anspruchsvoll – glaubwürdig