Personalgewinnung in der Kommune: „Klarspüler“, „Schutzengel“ und „Waldmeister“

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Was macht ein „Klarspüler“ bei der Stadt Bonn? Welche Aufgaben hat der „Straßenkünstler“ und worum kümmert sich der „Schutzengel“?
Diese ungewöhnlichen Job-Bezeichnungen, gepaart mit überraschenden Motiven, machen neugierig auf die neue Arbeitgeberkampagne der Stadt Bonn. Unter dem Motto „Bonn macht Karriere“ stehen fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Pate für die vielfältigen Berufsfelder in der Stadtverwaltung.

Hinter dem „Klarspüler“ steht zum Beispiel Achim Höcherl, Leiter der Kläranlage Salierweg. Auf seinem Kampagnenmotiv surft er gekonnt im Brunnen am Kaiserplatz. Der mit Plänen jonglierende „Straßenkünstler“ ist Oliver Neitzel, Abteilungsleiter im Tiefbauamt, und zuständig für die Planung von Verkehrsanlagen. Carolyn Molitor ist für viele Kinder und Familien der „Schutzengel“, denn die Bezirksleiterin kümmert sich bei den Fachdiensten für Familien- und Erziehungshilfe und hilft in schwierigen Situationen. Zu den fünf Motiven zum Start der Kampagne gehören auch der „Waldmeister“ Christoph Söte, bei der Stadt Bonn Forstwirtschaftsmeister, und die „Datenträgerin“ Andrea Wagner vom Stadtordnungsdienst.

Die Stadt Bonn setzt bewusst auf eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die der Kampagne authentisch und sympathisch ihr Gesicht „leihen“. Die Motive überraschen und stellen die vielfältigen Facetten der Verwaltung dar.

Herzstück der Kampagne ist der Internetauftritt www.bonn-macht-karriere.de. Hinter jedem Motiv ist ein ausführliches Jobprofil hinterlegt. Ausbildungsmöglichkeiten werden ebenso beschrieben wie direkte Wege für eine Bewerbung aufgezeigt. Alle Betätigungsfelder werden vorgestellt, insgesamt 43 Berufe können bei der Stadt Bonn ausgeübt werden. Zum städtischen Portfolio gehören 26 verschiedene Ausbildungsberufe.


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