8 Tipps, Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst zu stärken

Lautsprecher Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst

Segel setzen – Wie lässt sich Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst greifbar verbessern?
Machen Sie den nächsten Spielzug. Setzen Sie folgende 8 Tipps um. Verbessern Sie dadurch Arbeitgeberimage, Mitarbeiterbindung und Personalengagement.

  1. Überzeugungstäter oder Mitläufer? Nur wenn der Verwaltungsangestellte die Gründe kennt, warum er etwas tut, kann er für die Sache brennen. Der gesellschaftliche Wertewandel erfordert ein Umdenken bei der Führungskultur. Sinn schlägt Anweisung.
  2. Mitarbeitermotivation entsteht oder wird verstärkt durch das Arbeitgeberimage. Am seidenen Faden bewegen sich häufig öffentliche Einrichtungen. Warum? Es ist schlicht unklar was deren spezifische DNA ist. Wofür steht die öffentliche Behörde?
  3. Das Engagement der jungen Verwaltungsfachkräfte der Generation Z geht rasch verloren, bindet man die jungen Menschen nicht systematisch ein (z. B. Projektgruppen, Zirkel, Sonderaufgaben) . Das setzt den Willen zum Hineinversetzen in die Generation Z voraus. Das Versanden guter Ideen führt zu Demotivation und innerer Kündigung.
  4. Corona macht es verstärkt möglich. Leider musste erst eine Pandemie auftreten damit moderne Arbeitskultur (Homeoffice, Digitalisierung ) verstärkt in öffentlichen Behörden umgesetzt wurde. Zum Lackmustest wird die Zeit nach der Pandemie. Was bleibt davon übrig? Wie wird es weiterentwickelt? Mitarbeitende setzen auf Verlässlichkeit.
    In der Südtiroler Landesverwaltung hat man schon eine Antwort gefunden. „Jeder öffentliche Angestellte soll mit seiner Führungskraft eine individuelle Vereinbarung über Arbeit im Homeoffice abschließen können. Dies ist das Kernstück eines Rahmenabkommens“, schreibt stol.it
  5. Wer rastet, der rostet. Strategisches Personalmanagement ist im öffentlichen Dienst längst nicht überall umgesetzt. „Nur wenige Behörden haben eine Strategie, und nur wenige wissen, wie man sie entwickelt. Strategie – was ist das überhaupt“, schreibt Sebastian Muschter in seinem lesenswerten Buch ‚Gestalten statt Verwalten‘ (Bonn 2018, S. 65). Der Beitrag einer strategischen Personalentwicklung zur Mitarbeitermotivation wird schlicht unterschätzt. Gerade junge Mitarbeitende in der öffentlichen Verwaltung fragen nach den Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung. Fortbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten entlang der Lebensphasen ist nur ein Dünger für Mitarbeitermotivation.
  6. Schreckgespenst Ausbildung in der Verwaltung: Welcher junge Mensch der Generation Z möchte nach überholten Inhalten geschult werden? Verwaltungsfachangestellte lernen auf der Basis von 1999. Wie soll die öffentliche Verwaltung die besten Köpfe finden und motiviert binden, wenn die Ausbildungsinhalte veraltet sind?
  7. Ins Boot holen lautet der Ruf zur Einbindung der Generation Silberhaar. Auch im öffentlichen Dienst sind viele werbliche Auftritte und Aussagen auf die Generation Z zugeschnitten. Dabei liegt der Altersdurchschnitt bei etlichen Verwaltung bei 50 Jahren. Lebensphasenorientierte Personalarbeit greift die unterschiedlichen altersabhängigen Bedürfnisse auf. Auch dies stärkt die Motivation der Belegschaft.
  8. Mehr Vertrauen und Zutrauen in die Mitarbeitenden der eigenen Verwaltung im Hinblick auf Innovation, Kreativität und Veränderungsbereitschaft stärkt deren Selbstbewusstsein.
    Phrasendrescherei? Probieren sie es aus. Stellen Sie wie die Stadt Köln ein ZukunftsLabor zur Verfügung. Lassen Sie die Menschen experimentieren. Und nein, es geht nicht darum die Stadtverwaltung X oder Landesbehörde Y zum Start-up umzubauen.

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu
Wolf Biermann

Photo: iStock (c)

Sinn führt.

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