Kommunale Digitalisierung ohne ein strategisches Personalmanagement?

Führungskräfteberater Rolf Dindorf Kommunalverwaltung

Kennen Sie schon den Serviceroboter L2B2 in Ludwigsburg?
An der digitalen Kommunalverwaltung der Zukunft wird in vielen Städten, Kreisverwaltungen und Gemeinden in Deutschland gearbeitet. Der Landkreis Tuttlingen ist beispielsweise Modellregion für Telemedizin. Der Rhein-Pfalz-Kreis betreibt eine Radtouren-App. Die Stadt Nürnberg plant die Ausstattung  der Busse mit WLAN. Es gibt zahlreiche Ansätze die digitale Daseinsvorsorge kommunal auszubauen.

Digitale Transformation erfordert strategisches Personalmanagement

Doch der Ausbau der digitalen Infrastruktur darf nicht auf Kosten des Personals gehen. Investitionen in die Fort- und Weiterbildung sind zwingend notwendig zum Aufbau digitaler Kompetenzen. Ebenso darf ein modernes und nutzerfreundliches Personalmarketing zum Finden der dringend benötigten Fachkräfte nicht den Sparzwängen zum Opfer fallen. 29,1 Prozent der befragten Behördenleiter machen sich Sorge, wegen der sinkenden Attraktivität als Arbeitgeber beim Wettbewerb um Fachkräfte und jüngere Mitarbeiter das Nachsehen zu haben (der Hertie School of Governance).

Doch damit ist es noch lange nicht getan. Damit die Digitalisierung der Kommunalverwaltung kein Strohfeuer bleibt sind weitere Maßnahmen im strategischen Personalmanagement notwendig:

  1. Führungskultur reflektieren und vertrauensvoll weiterentwickeln
  2. Organisationsprozesse hinterfragen
  3. Moderne Arbeitsbedingungen strukturieren
  4. Karrierepfade neu denken
  5. Entlohnungssystem überarbeiten

Der Aufbruch in die digitale Kommunalverwaltung in den Städten, Kreisen und Gemeinden gelingt nur mit einem intelligenten Personalmanagement.
Lassen Sie die Personal-Flagge wehen!


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