Ist der öffentlicher Sektor beim Thema Digitalisierung abgehängt?

Digitalisierung öffentlicher Sektor
Rolf Dindorf

Die Verwaltung soll digitaler werden – so möchten es die Bundesregierung, Länder und auch Kommunen. Dazu benötigen die Verwaltungen in Deutschland geschultes Personal. Aber in der Praxis hängt der Öffentliche Sektor bei der digitalen Weiterbildung für die Bediensteten deutlich hinterher. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung des Randstad Arbeitsbarometers.

Nur 39% der Befragten im Öffentlichen Dienst berichten, dass ihr Arbeitgeber die Beschäftigten in Digitalkompetenzen weiterbildet. Dabei gäbe es genau dort auf dem Weg in die digitale Gesellschaft viel zu tun. Die Bundesregierung hat als Teil der sogenannten „Digitalen Agenda“ das Regierungsprogramm „Digitale Verwaltung 2020“ vorgelegt, dessen Umsetzung aber stockt. Die digitale Transformation der Verwaltung läuft in Deutschland nur schleppend an – Behörden klagen über Unterlagen auf Papier, veraltete technische Ausstattung und mangelnde Vernetzung untereinander. Hinzu kommt, dass viele öffentliche Stellen in Deutschland an Personalmangel leiden.

Wenn hier nicht zeitnah ein Umdenken im öffentlichen Sektor stattfindet, wird die digitale Verwaltung auch 2020 noch in ferner Zukunft liegen.

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