Gewerbliche Arbeitnehmer bei der Personalentwicklung nicht vergessen

„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten“, so brachte es Willy Brandt auf den Punkt. Womit wir beim medial vergessenen Thema der Personalentwicklung, Mitarbeitergewinnung und Personalbindung gewerblicher Arbeitnehmer in der Verwaltung sind.

Verwaltung ohne Techniker, Klärwerkerinnen, Forstwirte

Bauhofmitarbeiter, Klärwerkerinnen, Hausmeister, Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik, Forstwirte, … Die Liste der gewerblichen Mitarbeitenden in öffentlichen Unternehmen und Verwaltungen lässt sich noch deutlich fortsetzen. Alle genannten Berufe haben gemeinsam, dass sie medial (außer in Fachpublikationen) kaum erwähnt werden. Dabei findet der demographische Wandel auch in diesen Zweigen öffentlicher Daseinsfürsorge statt.

Diagramm Altersgruppen Bauhofmitarbeiter Verwaltung

„Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel“, so formulierte es Friedrich Nietzsche. Der eingeschlagene Weg ist die einseitige Fokussierung auf gesuchte und begehrte Wissensarbeiter (IT-Fachkräfte, Netzwerkadministratoren, Ingenieure, Ärzte). Doch die Verwaltung und öffentliche Unternehmen leben auch erheblich von den gewerblich Beschäftigten. Daher muss sich das strategische Personalmanagement stärker als bisher auch diesem Personalstamm zuwenden. Die Graphik veranschaulicht die Überalterung in den kommunalen Bauhöfen. Woher kommen in den nächsten Jahren die tausenden von Mitarbeitenden in den Bauhöfen, Ordnungsämtern oder Feuerwehren? Ohne eine zukunftsorientierte Personalentwicklung auch für diese Berufsgruppen wird es verdammt schwierig die öffentlichen Aufgaben warzunehmen.

Kommen Sie ins Handeln! 0631 6259657 (Rolf Dindorf)

Photo: iStock(c)


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