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Wirft man ein Schlaglicht auf die Personalarbeit im öffentlichen Dienst zeichnet sich ein eklatanter Mangel im strategischen Personalmanagement ab. Demografieorientierte Personalpolitik scheint in den Führungsetagen Fehlanzeige. Dabei kommt die Überalterung des Personalkörpers in Bund, Land und Kommunen nicht überraschend.
Demographischer Wandel im öffentlichen Dienst
Im Auge des Sturms: Aktuelle Zahlen (vom dbb) zum Personalmanagement in der öffentlichen Verwaltung
- 4.802.885 Beschäftigte bei Bund, Land und Kommunen
- 300.000 Fachkräfte fehlen derzeit im öffentlichen Dienst
- Besonders bei Polizei, Justiz, Finanzverwaltung, IT, Pflege und Bau fehlt der Nachwuchs in den Amtsstuben
- 40.000 Pflegekräfte bei staatlichen Trägern werden gesucht
- 538.840 Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung sind 60 und älter
- In den nächsten zehn Jahren scheiden aus dem öffentlichen Dienst 1,25 Mio Beschäftigte aus
Angesichts konjunkturell guter Zeiten ist es erstaunlich, dass nicht mehr Geld für eine attraktive Arbeitgebermarke ‚öffentliche Verwaltung‘ in die Hand genommen wird. Mit Personalmangel und Überalterung muss die Digitalisierung der öffentlichen Hand gestemmt werden. Aufwachen, politische Entscheidungsträger. Fachkräftemangel in Landkreisen und Kommunen, Land und Bund mit einem weitsichtigen Personalmanagement bekämpfen.
Photo: iStock (c)
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Rolf Dindorf berät Leitungsebenen in Mittelstand, kommunalen Unternehmen und Verwaltungen zu Fragen der Entscheidungsfähigkeit, Führung und Mitarbeiterbindung. Sein Diagnoserahmen – das GILT-Prinzip – macht sichtbar, warum Entscheidungen in Organisationen nicht gelten, obwohl formal alles geregelt ist.

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