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Am 5. August startete die erste Bürgerbeteiligungsplattform des Landkreises Rottal-Inn. Damit soll den Menschen im Landkreis die Möglichkeit gegeben werden, bei der Entwicklung des Landkreises mitzureden und eigene Vorschläge einzubringen. Aufgerufen, sich einzubringen, sind alle Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises sowie alle Personen, die in irgendeiner Form einen Bezug zum Landkreis haben. Dieser muss bei der Registrierung angegeben werden.
Nach der obligatorischen Registrierung können Bürger unter www.rottal-innitiativ.de eigene Ideen für den Landkreis einreichen sowie die bereits eingestellten Ideen anderer kommentieren und bewerten auf einer Skala von 1-5 „Sternen“. Die Ideen bleiben 3 Monate online. Wenn eine Idee mindestens 50 Bewertungen und einen Durchschnitt von mindestens 4 Sternen erreicht hat, wird die Idee einem jeweils passenden Gremium vorgelegt (bspw. Kreistag, Kreisausschuss, Kulturausschuss etc). Dieses entscheidet dann über die Umsetzbarkeit bzw. die Umsetzung. Die Moderation und Beantwortung von Fragen erfolgt durch den Fachbereich Kreisentwicklung am Landratsamt Rottal-Inn.
Gute Ideen sollen außerdem belohnt werden: Bei einem ersten Ideenwettbewerb erhalten die Schöpfer der drei bestbewerteten Ideen einen Obstbaum nach Wahl (alternativ 2 Kisten Bio-Saft). Weitere Ideenwettbewerbe können folgen.
Weiter soll die Plattform auch dazu dienen, bereits bestehende Projekte, insbesondere aus dem Kreisentwicklungskonzept, zu beschreiben und den aktuellen Stand darzustellen. Ein Ampelsystem zeigt dabei den Status der Umsetzung: grün „läuft“, gelb „kommt noch“ und rot „bislang nicht“.
Photo: (c) iStock

Rolf Dindorf berät Leitungsebenen in Mittelstand, kommunalen Unternehmen und Verwaltungen zu Fragen der Entscheidungsfähigkeit, Führung und Mitarbeiterbindung. Sein Diagnoserahmen – das GILT-Prinzip – macht sichtbar, warum Entscheidungen in Organisationen nicht gelten, obwohl formal alles geregelt ist.

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