5 Tipps, damit eine Vertrauenskultur nicht auf tönernen Füssen steht

Erinnern Sie sich noch? „Vertrauen ist der Anfang von allem.“ So warb die Deutsche Bank vor über 20 Jahren. Die weitere Entwicklung der Bank ist bekannt. „Manipulierte Zinssätze, dubiose Immobilienkredite oder Umsatzsteuerbetrug: Die größte Bank Deutschlands war immer wieder in krumme Geschäfte verwickelt.“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.
Welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus für den öffentlichen Dienst ziehen?

  1. Propagieren Sie nur, was Sie auch leben. Alles andere führt in den öffentlichen Verwaltungen und bei Bürgern zu Misstrauen.
  2. Eine Vertrauenskultur ist der Klebstoff zwischen der Verwaltungsspitze und ihren Beschäftigten. Es dauert nur eine Handlung die Vertrauenskultur zu zerstören. Es dauert eine ‚Ewigkeit‘ Vertrauen in der Behörde aufzubauen.
  3. Führungskompetenz in Amtsstuben beruht nicht nur auf technologischer und fachlicher Kompetenz. Wer Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst fördern möchte muss sich um die anvertrauten Menschen kümmern. Damit alle an einem Strang ziehen muss auch das Herz der Mitarbeiter im öffentlichen Sektor erreicht werden.
  4. Machen Sie kurzen Prozess mit einer Verwaltungskultur von Argwohn. Die Arbeitgebermarke Kommunalverwaltung wird dann erfolgreicher, wenn ihre Markenbotschafter (Beschäftigte) von einer Vertrauenskultur berichten.
  5. Altersgemischte Teamarbeit ist kein Selbstläufer. Damit die Babyboomer und die Generation Z in die gleiche Richtung in der Landesverwaltung laufen brauchen Sie eine Vertrauenskultur. Nur auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens gelingt der Wissenstransfer. Nutzen Sie daher vertrauensförderliche Maßnahmen zum Aufbau werteorientierter Teamarbeit.

Photo: iStock (c)

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