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Zahlreiche Kommunen in Deutschland verspüren zunehmend einen Fachkräftemangel. Personal ist aber eine entscheidende Zukunftsfrage für das gute Arbeiten einer Kommunalverwaltung. Doch in vielen Kommunal-verwaltungen fehlt ein umfangreiches Personalentwicklungskonzept.
Blauäugig wird weiter eine Personalarbeit ohne strategische Weitsicht betrieben. Dabei werden in den nächsten Jahren über 20% der Mitarbeiter in Ruhestand gehen. Woher dann die Fachkräfte und den Führungskräftenachwuchs nehmen? Der Wettbewerb um die verbliebenen Fachkräfte wird härter.
Nur mit einem ausgefeilten Personalentwicklungskonzept werden die zentralen Herausforderungen des demographischen und digitalen Wandels bewältigt. Eine zukunftsorientierte Personalentwicklung gibt Antworten auf:
- den Rekrutierungs- und Auswahlprozess,
- die Einarbeitung neuer Mitarbeiter,
- Arbeitszeitmodelle,
- Gesundheitsschutz,
- Führungskultur,
- Wissenstransfer,
- strategische Fort- und Weiterbildung,
- Umgang mit leistungsgeminderten Personen sowie
- Entwicklung digitaler Kompetenzen.
In den Mühen des Arbeitsalltags geht die langfristige Personalplanung häufig verloren. Angesichts des demographischen Wandels und des damit einhergehenden sinkenden Arbeitskräftepotentials muss das Thema strategische Personalarbeit zur Herzensangelegenheit von Bürgermeistern und Entscheidern in den Kommunen werden.
Autor: Rolf Dindorf

Rolf Dindorf berät Leitungsebenen in Mittelstand, kommunalen Unternehmen und Verwaltungen zu Fragen der Entscheidungsfähigkeit, Führung und Mitarbeiterbindung. Sein Diagnoserahmen – das GILT-Prinzip – macht sichtbar, warum Entscheidungen in Organisationen nicht gelten, obwohl formal alles geregelt ist.

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