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Digitalisierung der Verwaltung: Können Sie den Spruch „Den Menschen mitnehmen“ noch hören? Kaum ein Vortrag, Workshop oder Beratung ohne diese Phrase. Es folgen dann diverse oberflächliche Aussagen zum „Mensch im Mittelpunkt“ der Verwaltungsmodernisierung.
Spannender und zielführender wären schon klare Ansagen „wie“ das geschehen soll. Nicht das verstecken hinter Floskeln sondern explizite Erklärungen zur konkreten Umsetzung sind zentral. Auch haben Führungskräfte und Verwaltungsspitzen die Pflicht klare Ansagen zu machen „warum“ Digitalisierung in Kommunalverwaltungen, Landesbehörden oder Bundesämter so wichtig ist.
Die Pflicht der Führungskraft in der öffentlichen Verwaltung
Führungskräfte im öffentlichen Dienst haben die Pflicht ihren Mitarbeitern das „warum“ aufzuzeigen und es zu vermitteln. Dafür muss das Führungspersonal selbst ein klares Bild der digitalen Zukunft haben. Was bedeutet denn eine digitale Behörde? Wo steht das Landesamt in zehn Jahren? Was ist denn den Bürgern im Rahmen der Digitalisierung wichtig?
Wie verändern sich Prozesse? Was macht das mit den Menschen?
Der Schlüssel zum Gelingen der Verwaltungsdigitalisierung ist ein eindeutiges Bild der Zukunft. Dann kann die Frage „Welche Instrumente setzen wir ein“ mit Stringenz beantwortet werden.
Photo: iStock (c)
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Rolf Dindorf berät Leitungsebenen in Mittelstand, kommunalen Unternehmen und Verwaltungen zu Fragen der Entscheidungsfähigkeit, Führung und Mitarbeiterbindung. Sein Diagnoserahmen – das GILT-Prinzip – macht sichtbar, warum Entscheidungen in Organisationen nicht gelten, obwohl formal alles geregelt ist.

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