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Ein Orkan nähert sich dem öffentlichen Dienst. Gemäß den Zahlen des Deutschen Beamtenbundes sind in den kommunalen Verwaltungen nur 50.000 Beschäftigte unter 25 Jahre. Dem stehen schon 170.000 Mitarbeiter ab 60 Jahren gegenüber.
Eine zukunftsfähige Verwaltung muss angesichts dieser demographischen Zahlen handeln. Allein auf Digitalisierung zu setzen reicht nicht. Eine personalpolitische Strategie muss her.
Lösungsansätze für ein strategisches Personalmanagement
- Strategisches Personalmanagement muss zur Chefsache im öffentlichen Dienst werden
- Eine klare Strategie mit Weitblick ist gefordert
- Die Personalgewinnung ist innovativ und modern zu gestalten
- Die Arbeitgebermarke Stadt/Land/Bund gilt es mit einem attraktiven Image auszustatten
- Die vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten in der öffentlichen Verwaltung sind konsequent nach außen und innen zu vermitteln
- Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Die Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleibt ein zentraler Eckpunkt der Personalarbeit
- Differenzierte Karrierepfade (Stichwort: Fachkarriere) sind zu entwickeln
- Die Arbeitsplätze und Raumkonzepte sind digital, flexibel und teamorientiert umzugestalten
- Die Führungskultur im öffentlichen Sektor gilt es zu einer visionsorientierten, werte- und sinngesteuerten Führung weiterzuentwickeln

Rolf Dindorf berät Leitungsebenen in Mittelstand, kommunalen Unternehmen und Verwaltungen zu Fragen der Entscheidungsfähigkeit, Führung und Mitarbeiterbindung. Sein Diagnoserahmen – das GILT-Prinzip – macht sichtbar, warum Entscheidungen in Organisationen nicht gelten, obwohl formal alles geregelt ist.

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