Mitarbeiterbindung in der Verwaltung: Der Weg des Zusammenhalts

Rolf Dindorf

„Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.“ (Isaac Newton)

Wie könnte es anders laufen?

In einer geschäftigen Metropole, inmitten von Wolkenkratzern und pulsierendem Stadtleben, existierte eine Verwaltung namens „HarmonyGovernment“. Der Stadtvorstand hatte eine Vision von einem Arbeitsplatz, der nicht nur Gemeinwohl und Dienstleistung fördert, sondern auch eine tiefe Verbundenheit und damit Mitarbeiterbindung zwischen den Mitarbeitenden schafft.

Die Geschichte von HarmonyGovernment begann mit einer kleinen Gruppe von Beschäftigten in diversen Ämtern, die sich nicht nur für ihre beruflichen Fähigkeiten, sondern auch für ihre Persönlichkeiten auszeichneten. Alma und Theo wussten, dass der Schlüssel zum Erfolg nicht nur in der fachlichen Expertise liegt, sondern auch im zwischenmenschlichen Miteinander. Denn das zwischenmenschliche Miteinander führte zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung.

Um diese Vision zu verwirklichen, organisierten sie regelmäßige Teamevents, die weit über traditionelle Firmenausflüge hinausgingen. Ob es ein gemeinsames Kochen, ein Kreativworkshop oder ein Outdoor-Abenteuer war, die Mitarbeitenden im Rathaus hatten die Möglichkeit, sich außerhalb des Büros kennenzulernen und eine familiäre Atmosphäre zu schaffen.

Eines Tages entstand die Idee, einen gemeinsamen „Harmony Garden“ zu gestalten. Jeder Mitarbeitende bekam die Verantwortung für eine Pflanze, die er pflegen sollte. Das Gießen, Pflegen und Beobachten des Wachstums der Pflanzen spiegelte die gemeinsame Entwicklung des Teams wider. Jeder trug dazu bei, eine blühende Umgebung zu schaffen, die nicht nur ästhetisch ansprechend war, sondern auch das Gefühl der Zusammengehörigkeit stärkte.

Die Kommunalverwaltung förderte auch eine offene Kommunikationskultur. Alma und Theo ermutigten regelmäßige Feedbackrunden, in denen die Mitarbeitenden nicht nur ihre beruflichen Anliegen, sondern auch persönliche Anliegen besprechen konnten. Durch diesen offenen Austausch entstand ein Vertrauensverhältnis, das die Mitarbeiterbindung weiter verstärkte.

Um die individuellen Stärken der Beschäftigten zu betonen, führte HarmonyGovernment das „Spotlight-Programm“ ein. Jeder Mitarbeitende hatte die Möglichkeit, in einem monatlichen Meeting seine persönlichen Erfolge und Projekte zu präsentieren. Dies schuf nicht nur Anerkennung, sondern auch eine unterstützende Atmosphäre, in der sich jeder Mitarbeitende geschätzt fühlte.

Mit der Zeit wurde HarmonyGovernment nicht nur für bürgernahe Dienstleistungen bekannt, sondern auch für eine einzigartige Verwaltungskultur. Die Mitarbeiterbindung war so stark, dass die Verwaltung selbst in herausfordernden Zeiten auf die Unterstützung seines engagierten Teams zählen konnte.

Die Geschichte von HarmonyGovernment verdeutlichte, dass Mitarbeiterbindung nicht nur durch finanzielle Anreize, sondern vor allem durch ein starkes Gemeinschaftsgefühl, gegenseitige Anerkennung und eine offene Kommunikationskultur erreicht werden kann. Die „HarmonyGovernment“-Metapher wurde zum Symbol für das stetige Wachstum und die Blüte einer gemeinsamen Vision, die weit über die Grenzen des Büros hinausreichte.

Zugegeben, eine fiktive Geschichte einer Stadtverwaltung. Doch wäre dies nicht eine Stellschraube, um dauerhaft bei Talenten zu punkten?

Photo: iStock (c)


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