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Zunehmend gewinnt der Organisationsansatz der agilen Verwaltung Anhänger in der öffentlichen Verwaltung. Folgende Appetitmacher sprechen für eine agilere Behörde mit einer veränderten Führungs- und Arbeitskultur:
- Mehr motivierte Beschäftigte
- Mehr Verantwortungstragende
- Mehr Mitwirkende
- Mehr Innovation (Kreativität, nutzerzentriertes Denken)
- Stärkung der Zivilgesellschaft
- Modernisierung der Verwaltungsangebote
- Steigerung der Arbeitgeberattraktivität als öffentliche Verwaltung
- Vertrauenskultur wird gestärkt
- Mitarbeiterbindung wird intensiviert
- Sinnvolle Tätigkeit im Sinne „Warum“ stärkt die Motivation der Verwaltungsmitarbeiter
Natürlich lassen sich noch mehr Argumente für eine agile Verwaltung finden. Entscheidender ist aber die Ruder herumzureißen und eine Kultur der Verantwortung in den öffentlichen Verwaltungen zu etablieren. Dafür notwendig ist eine Definition der Rolle der jeweiligen Behörde. Dazu gehört das Leitbild zu entstauben, strategische Ziele zu definieren und operative Maßnahmenbündel zu entwickeln.
„Es fehlt an Visionen. Wir brauchen keine neuen Religionen und Sekten, wir brauchen starke Persönlichkeiten, die zeitbezogene Lebenshaltungen verbreiten können, weil sie sie selbst verkörpern, vorleben.“
Reinhold Messner
(Reinhold Messner: Berge versetzen. 2010. S. 234)
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Rolf Dindorf berät Leitungsebenen in Mittelstand, kommunalen Unternehmen und Verwaltungen zu Fragen der Entscheidungsfähigkeit, Führung und Mitarbeiterbindung. Sein Diagnoserahmen – das GILT-Prinzip – macht sichtbar, warum Entscheidungen in Organisationen nicht gelten, obwohl formal alles geregelt ist.

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