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Der Wunsch nach mehr Agilität in der Verwaltung (Kommune, Land, Bund) nimmt zu. Die Erfahrung zeigt, dass zunehmend die Ansätze agiler Organisationsstrukturen bzw. agiler Führung nachgefragt werden. Befeuert durch den digitalen und demographischen Wandel wird in den Führungsetagen des öffentlichen Dienstes immer klarer, dass die disruptiven Veränderungen in der Welt mit der klassischen Verwaltungsstruktur nur noch bedingt zu meistern sind.
Doch welche Ziele werden konkret mit der agilen Verwaltung verbunden?
Bevor mit der Einführung agiler Organisationsstrukturen respektiver agiler Verwaltung geliebäugelt wird muss sich die Kommunalspitze einig sein, was sie unter „Agilität“ versteht. Ein gemeinsames Begriffsverständnis ist die Voraussetzung zur Klärung wofür agile Organisationsprinzipien überhaupt eingeführt werden sollen.
1. Welche konkreten Ziele werden grundsätzlich damit verbunden?
2. Welche Verwaltungsbereiche sollen vorangig agil und welche stabil arbeiten?
3. Was kann von der klassischen Organisationsstruktur erhalten bleiben?
4. Wie soll agil gearbeitet werden?
5. Wie soll der agile und stabile Arbeitsbereich verzahnt werden?
Den universellen Plan zur Einführung der agilen Verwaltung gibt es nicht. Jede Landesverwaltung usw. hat ihre spezifische Ausgangslage. Auf deren Grundlage müssen die Weichen richtiggestellt und glasklar überlegt werden, wie eine agile Führung respektive Verwaltungsorganisation aussehen soll.
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Rolf Dindorf berät Leitungsebenen in Mittelstand, kommunalen Unternehmen und Verwaltungen zu Fragen der Entscheidungsfähigkeit, Führung und Mitarbeiterbindung. Sein Diagnoserahmen – das GILT-Prinzip – macht sichtbar, warum Entscheidungen in Organisationen nicht gelten, obwohl formal alles geregelt ist.

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