Ist mit der agilen Verwaltung ein Comeback bei der Mitarbeitergewinnung möglich?

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Kann dem öffentlichen Dienst ein beeindruckendes Comeback bei der Mitarbeitergewinnung gelingen?
Zunehmend leidet die öffentliche Verwaltung unter dem Fachkräftemangel. Allein in Sachsen gehen bis zum Jahr 2030  88.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in den Ruhestand. Das entspricht  46% der gegenwärtig Bediensteten der öffentlichen Hand.

Die Nachbesetzung mit gut ausgebildetem Personal wird nicht nur im Freistaat Sachsen schwierig. Damit Kommunalverwaltungen, Landesämter oder Polizeipräsidien qualifiziertes Personal finden und binden muss mehr getan werden als Besoldungserhöhungen.
Zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität trägt auch eine agilere Verwaltungsorganisation bei. Dabei geht es nicht um das naive Nachahmen von Silicon-Valley-Strukturen. Allein schon agiler (Agilität: Beweglichkeit, Wendigkeit) bei der Wiederbesetzung von Stellen zu werden (Stichwort Bewerbungsprozess) brächte die öffentliche Verwaltung erheblich voran.

„In den Jahren 2014/2015 lag die Dauer der Einstellungsverfahren noch bei durchschnittlich 5,3 Monaten“ in der Berliner Verwaltung, schreibt die Berliner Morgenpost. Selbst heute liegt die „durchschnittliche Verfahrensdauer landesweit bei 3,8 Monaten“. Dem Bewerbungsverfahren bzw. Stellenbesetzungsverfahren fehlt in vielen öffentlichen Einrichtungen die Spritzigkeit. Das Verfahren im Rahmen gesetzlicher Möglichkeiten zu vereinfachen und agiler zu gestalten ist ein Handlungsauftrag an die Entscheider. Warum nicht mal mit der agilen Methode einer Retrospektive
den Rekrutierungsprozess näher beleuchten?

 


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