Braucht der öffentliche Dienst altersgemischte Teamarbeit?

Rolf Dindorf agile Führung Verwaltung
Was hat der demographische Wandel mit generationenübergreifender Zusammenarbeit in der Landesverwaltung zu tun? Viel, denn die Belegschaften werden älter. Gleichzeitig kommen die ersten jüngeren Mitarbeiter der Generation Z in die Kommunal-, Landes – und Bundesverwaltungen.  Unterschiedliche Vorstellungen von der Arbeitswelt treffen aufeinander.

Die Führungskräfte sind dazu aufgerufen eine Verwaltungskultur zu ermöglichen die alle Generationen im Betrieb erfolgreich zusammenführt.
Der Mix aus jungen Mitarbeitern und erfahrenen Kräften trägt zur Steigerung der Produktivität und Motivation sowie dem Erhalt wertvollen Erfahrungswissens bei.

Warum macht altersgemischte Teamarbeit Sinn?

Einen Königsweg für alle öffentlichen Verwaltungen gibt es nicht. Die richtige innere Einstellung ist die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Verwirklichung altersgemischter Teamarbeit. Wer die Jugend verklärt und das Alter geringschätzt ist auf dem Holzweg.  Eine demografiesensible Personalentwicklung trägt den Interessen aller Generationen im Unternehmen Rechnung.

Altersgemischte Teamarbeit ist jedoch kein Selbstzweck. Warum soll ein altersgemischtes Team gebildet werden? Das Sichern von Erfahrungswissen, das Vorantreiben des Wissenstransfers sowie die Förderung der Mitarbeiterbeteiligung schaffen eine robuste Arbeitssituation. Der Schlüssel zum gelingen des Generationenmixes liegt in der engagierten Begleitung durch die Personalabteilung und Führung. Führung schafft Kultur. Daran müssen sich die Führungskräfte immer wieder erinnern.


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